Zweiundsechzig Kinder, eine Geschichte: Die Landung an der Ariel School
Die Ariel School lag auf einem ruhigen Stück Farmland bei Ruwa, einer kleinen Stadt rund zweiundzwanzig Kilometer südöstlich von Harare in Simbabwe. Es war eine gepflegte, unauffällige private Grundschule, ein Ort, an dem das größte Ereignis einer normalen Woche ein Sportwettkampf war. Am Freitag, dem 16. September 1994, klingelte es gegen zehn Uhr zur großen Pause, und etwa zweihundert Schüler strömten auf den Hof. Die Lehrer saßen in einem anderen Gebäude in einer Besprechung. Für rund fünfzehn Minuten waren die Kinder praktisch allein.
Was eine große Gruppe von ihnen danach berichtete, ist bis heute nicht befriedigend erklärt.
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