Nach 400 Jahren auf Video gebannt: Das ungelöste Rätsel des Kugelblitzes
Funf Minuten nach Mitternacht - 00:05 Uhr Ostkustenzeit, 19. Marz 1963. Flug 539 der Eastern Airlines, von New York nach Washington, kampfte sich durch ein Gewitter, als eine gleissende, ohrenbetaubende Entladung das ganze Flugzeug einhullte. Sekunden spater tauchte aus Richtung des Cockpits etwas auf: eine leuchtende Kugel, etwas mehr als zwanzig Zentimeter im Durchmesser - etwa zweiundzwanzig, wird der Zeuge spater schatzen -, die in einem sanften Blauweiss schien, ungefahr so hell wie eine Zehn-Watt-Gluhbirne.
Die Kugel schwebte in Hohe einer Sitzlehne, etwa funfundsiebzig Zentimeter uber dem Boden, den Gang entlang, hielt einen gleichmassigen Kurs und ein gemachliches Tempo von rund anderthalb Metern in der Sekunde. Sie passierte einen sitzenden Passagier in einem halben Meter Abstand, strahlte nicht die geringste Warme ab und trieb weiter zum Heck der Maschine, ehe sie verschwand.
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