Dokumentiert

Nach 400 Jahren auf Video gebannt: Das ungelöste Rätsel des Kugelblitzes

2026-04-05 · Unerklärliche Natur · 2 Min. Lesezeit

Seit mehr als vier Jahrhunderten beschreiben Menschen, die in Gewitter geraten, dasselbe unmögliche Ding: eine leuchtende Kugel, oft so groß wie eine Grapefruit, die lautlos durch die Luft schwebt. Sie verharrt, wandert umher, zischt manchmal — und verschwindet dann spurlos oder zerplatzt mit einem Knall. Unter den Zeugen: Bauern, Seeleute, Physiker und Linienpiloten. Das Phänomen hat einen Namen, Kugelblitz, doch über weite Strecken der Wissenschaftsgeschichte gab es keinerlei Beweis dafür.

Einer der frühesten ausführlichen Berichte stammt aus Widecombe-in-the-Moor in England. Am 21. Oktober 1638 berichteten Zeugen während eines heftigen Unwetters von einer gewaltigen Feuerkugel, die durch die Dorfkirche fegte, Bänke zertrümmerte und Fenster zerschlug. Vier Menschen starben, rund sechzig wurden verletzt. Die Dorfbewohner machten den Teufel verantwortlich; heutige Forscher lesen den alten Bericht als klassische Beschreibung eines Kugelblitzes.

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