JAL 1628: fünfzig Minuten über Alaska mit etwas, das die FAA nicht bestätigen konnte
Die Sonne war längst unter dem Horizont, als Kapitän Kenju Terauchi das Leuchten vor sich zum ersten Mal für die Positionslichter eines anderen Flugzeugs hielt. Es war kurz nach fünf Uhr nachmittags am 17. November 1986, und der Frachtflug 1628 der Japan Air Lines flog in 35.000 Fuß Höhe über das gefrorene Innere Ostalaskas. Die Maschine war eine Boeing 747-246F, beladen mit französischem Wein, unterwegs auf der langen Polarroute, die europäische Fracht über Alaska nach Japan brachte: von Paris zu einem Tankstopp in Anchorage und von dort weiter nach Tokio. Sie passierte die winzige Siedlung Fort Yukon, als die Lichter erschienen.
Terauchi war kein nervöser Anfänger. Er war ein früherer Jagdflieger mit mehr als 10.000 Flugstunden. Bei ihm im Cockpit saßen zwei weitere erfahrene Männer: Erster Offizier Takanori Tamefuji neben ihm an den Steuern und Flugingenieur Yoshio Tsukuba hinter ihm an seinem Pult.
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