Rendlesham Forest: Der UFO-Fall, den die US Air Force schriftlich festhielt
Es war kurz nach drei Uhr morgens am 26. Dezember 1980, als ein Wachposten am Osttor der Royal Air Force Station Woodbridge in die Dunkelheit des Rendlesham Forest blickte und Lichter sah, die dort nichts zu suchen hatten. Grün, rot und weiß, schienen sie zwischen den Kiefern herabzusinken, als setze sich etwas auf den Boden. Dies war kein gewöhnliches Stück Wald. Woodbridge und die Schwesterbasis Bentwaters lagen wenige Meilen von der Küste Suffolks am Ostrand Englands, an die United States Air Force verpachtet und, auch wenn das damals niemand offen aussprach, unter den heikelsten Einrichtungen der NATO. Die erste Annahme am Tor war die nüchterne: Ein Flugzeug sei zwischen den Bäumen abgestürzt. Ein kleiner Trupp wurde losgeschickt, um das Wrack zu finden.
Zu den Männern, die in jener Nacht in den Wald gingen, gehörten Staff Sergeant Jim Penniston und Airman First Class John Burroughs. In den Schilderungen, die er seither gegeben hat, sagt Penniston, er habe eine Lichtung erreicht und dort ein kleines Fluggerät auf dem Waldboden stehen sehen, dunkel und annähernd dreieckig, etwa so groß wie ein Auto, seine Oberfläche hart, glasig und warm bei Berührung, bedeckt mit erhabenen Zeichen, die er nicht lesen konnte. Er sagt, er sei darum herumgegangen, habe es fotografiert und die Hand an seine Flanke gelegt, und nach einigen Minuten sei es lautlos zwischen den Bäumen aufgestiegen und verschwunden. Burroughs, der neben ihm stand, hat jene Nacht stets anders beschrieben. Sein Bericht handelt von Lichtern, von Bewegung zwischen den Stämmen und von einer aufgeladenen Stille in der Luft, nicht aber von einer festen Maschine, die er berührt hätte.
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