Funfzig Zeilen, die niemand lesen konnte: der Singapur-Stein
Die Arbeiter, die sich im Juni 1819 an der Mundung des Singapur-Flusses durch das Unterholz schlugen, waren angeheuert worden, um Land zu roden, nicht um Entdeckungen zu machen. Sir Stamford Raffles war erst wenige Monate zuvor an Land gegangen, und die Ostindien-Kompanie war dabei, eine dunn besiedelte Insel in einen Hafen zu verwandeln. Irgendwo auf der Landzunge, die die Briten Rocky Point nennen wurden, stiess der Trupp auf eine Sandsteinplatte, die uber dem Wasser aufragte, etwa drei Meter hoch und fast ebenso breit, in der Mitte in zwei schrag stehende Halften gespalten.
Eine ihrer Flachen war mit Schrift bedeckt.
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