Dokumentiert

Verschollen über dem Pazifik: Warum Amelia Earhart bis heute nicht gefunden wurde

2026-04-28 · Spurlos verschwunden · 2 Min. Lesezeit

In den frühen Morgenstunden des 2. Juli 1937 hoben Amelia Earhart und ihr Navigator Fred Noonan in Lae auf Neuguinea mit einer zweimotorigen Lockheed Electra 10E ab. Vor ihnen lag die gefährlichste Etappe ihres Versuchs, die Erde entlang des Äquators zu umrunden: rund 4.000 Kilometer offener Pazifik bis zur Howland-Insel, einem Streifen aus Sand und Korallen von kaum zwei Kilometern Länge.

Sie kamen nie an. Der US-Küstenwachkutter Itasca, der vor Howland lag, um sie einzuweisen, empfing zunehmend angespannte Funksprüche. "Wir müssten über Ihnen sein, können Sie aber nicht sehen", meldete Earhart und warnte, der Treibstoff werde knapp. In ihrer letzten bestätigten Nachricht berichtete sie, entlang einer Standlinie von 157–337 Grad zu fliegen. Dann: Stille. Amerika startete die bis dahin teuerste Suchaktion seiner Geschichte — über zwei Wochen lang durchkämmten Schiffe und Flugzeuge riesige Meeresgebiete — und fand nichts. Im Januar 1939 wurde Earhart für tot erklärt.

Möchten Sie die ganze Geschichte lesen?

Registrieren Sie sich und erhalten Sie den ersten Monat völlig gratis — unbegrenzter Zugang zum gesamten Archiv, werbefrei für Abonnenten. Jederzeit kündbar.

Abonnieren — erster Monat gratis

Artikel teilen:

Leserkommentare (0)