Dokumentiert

Die belgische Welle: die Nacht, in der F-16 etwas jagten, das die Luftwaffe nie benannt hat

2024-12-21 · Unidentifizierte Objekte (UAP) · 4 Min. Lesezeit

Es war kurz nach halb sechs am Abend des 29. November 1989, als zwei Gendarmen auf Streife bei Eupen, einer kleinen Stadt an Belgiens Grenze zu Deutschland, per Funk etwas meldeten, das sie nicht erklären konnten. Über einem Feld schwebte eine riesige dunkle Plattform, annähernd dreieckig, mit gleißend weißen Lichtern an den Ecken und einem pulsierenden roten Punkt in der Mitte. Sie glitt langsam, fast lautlos, dahin und zog dann zu einem nahen See ab. Binnen Stunden war ihre Meldung eine von rund einhundertvierzig, die in jener einen Nacht bei der Gendarmerie eingingen — von Autofahrern, Familien und Beamten außer Dienst, von denen die meisten nicht ahnten, dass noch jemand denselben Himmelsausschnitt beobachtete.

Es war die Auftaktnacht dessen, was als belgische Welle bekannt wurde. Monatelang, von jenem Novemberabend bis ins folgende Jahr, beschrieben Zeugen im ganzen Land dasselbe: ein großes, dunkles, lautloses Dreieck, tief und langsam fliegend, mit unverkennbaren Lichtern, manchmal reglos stehend, als sei es in der Luft geparkt. Als die Meldungen abebbten, gaben schätzungsweise 13.500 Menschen an, es gesehen zu haben. Die zivile Forschungsgesellschaft SOBEPS, die Seite an Seite mit der Gendarmerie arbeitete, sammelte rund 2.600 schriftliche Aussagen und veröffentlichte später zwei dicke Bände über den Fall. Von den eingehend geprüften Fällen hielt sie mehrere Hundert für mit keiner gewöhnlichen Erklärung vereinbar.

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