Dokumentiert

Frederick Valentich: der Pilot, der mitten im Satz verschwand

2025-03-28 · Spurlos verschwunden · 2 Min. Lesezeit

Um 18:19 Uhr am Abend des Samstags, 21. Oktober 1978, startete ein zwanzigjähriger Pilot namens Frederick Valentich vom Flugplatz Moorabbin bei Melbourne in einer gemieteten Cessna 182L mit dem Kennzeichen VH-DSJ. Der Plan war Routine: ein nächtlicher Übungsflug über die Bass-Straße nach King Island, rund 130 Seemeilen entfernt. Das Wetter war gut, der Himmel klar. Die Maschine kam nie an, und ihre letzten Minuten gehören bis heute zu den seltsamsten dokumentierten Rätseln der Luftfahrt.

Um 19:06 Uhr funkte Valentich den Melbourner Fluginformationsdienst an und fragte den diensthabenden Beamten Steve Robey, ob unterhalb von 5.000 Fuß bekannter Verkehr in seiner Nähe sei. Es gab keinen. Valentich erwiderte, ein großes Luftfahrzeug mit vier hellen Landescheinwerfern sei soeben etwa tausend Fuß über ihn hinweggezogen. In den folgenden sechs Minuten wurden seine Meldungen immer merkwürdiger. Das Objekt näherte sich von Osten, schien mit ihm zu spielen und überquerte ihn mit Geschwindigkeiten, die er nicht schätzen konnte. Es war eine lange, glänzende, metallische Form mit einem grünen Licht. Es verschwand und tauchte wieder auf. Sein Motor, fügte er hinzu, lief inzwischen unrund.

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