Der Teheran-Vorfall: die Nacht, in der Kampfjets ein Licht jagten und ihre Waffen versagten
Kurz nach Mitternacht am 19. September 1976 begann das Telefon im Kontrollturm des Teheraner Flughafens Mehrabad zu klingeln. Bewohner der nördlichen Stadtviertel meldeten ein seltsames, gleißendes Licht am Himmel — etwas, das pulsierte und sich veränderte, weder Stern noch Verkehrsflugzeug. Der diensthabende Lotse Hossein Pirouzi hatte keinen einzigen geplanten Flug, der es hätte erklären können. Als die Meldungen die Kaiserlich Iranische Luftwaffe erreichten, trat ein stellvertretender Kommandeur, General Yousefi, ins Freie, sah das Objekt mit eigenen Augen — und befahl den Start eines Jägers.
Um 01:30 Uhr stieg eine F-4 Phantom II zum Abfangen auf. Den später aufgezeichneten Aussagen zufolge fielen Instrumente und Funk aus, als sich der Jet dem Licht auf etwa 25 Seemeilen näherte. Der Pilot brach den Anflug ab — und seine Systeme erwachten wieder.
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