Die Hessdalen-Lichter: Das Tal, in dem die Wissenschaft leuchtenden Kugeln nachjagt
Hessdalen ist ein schmales Tal in Mittelnorwegen, etwa 120 Kilometer südlich von Trondheim — kaum fünfzehn Kilometer lang, bewohnt von wenigen hundert Menschen. Es wäre völlig unauffällig, gäbe es da nicht eine Sache: Seit Jahrzehnten erscheinen über seinen Hängen leuchtende Lichtkugeln. Sie schweben, treiben dahin, blitzen auf und schießen manchmal mit verblüffender Geschwindigkeit durch das Tal. Einheimische berichten, dass seltsame Lichter dort schon in den 1930er-Jahren gesehen wurden — lange bevor irgendjemand von UFOs sprach.
Ins öffentliche Bewusstsein explodierte das Phänomen im Dezember 1981, als eine intensive Welle von Sichtungen begann. Auf ihrem Höhepunkt, zwischen 1981 und 1984, meldeten die Bewohner die Lichter bis zu zwanzigmal pro Woche. Bauern, Busfahrer und Polizisten sahen sie; einige wurden fotografiert. Die Erscheinungen reichten von kleinen Blitzen bis zu leuchtenden Gebilden von geschätzt mehreren Metern Durchmesser — weiß, gelb, gelegentlich rot oder blau.
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