MH370: Das verschwundene Flugzeug — und die Suche, die kein Ende nehmen will
Um neunzehn Minuten nach ein Uhr morgens am 8. März 2014 sprach eine Stimme aus dem Cockpit von Malaysia-Airlines-Flug 370 sechs gewöhnliche Worte zur Flugsicherung in Kuala Lumpur: "Gute Nacht, Malaysian drei sieben null." Nichts im Tonfall deutete darauf hin, dass etwas nicht stimmte. Die Boeing 777-200ER mit dem Kennzeichen 9M-MRO stieg im Dunkeln Richtung Peking, mit 227 Passagieren und 12 Besatzungsmitgliedern an Bord, und wechselte gerade vom malaysischen in den vietnamesischen Luftraum über dem Südchinesischen Meer. Das waren die letzten Worte, die die Welt von diesem Flug hörte.
Etwa zwei Minuten später antwortete der Transponder des Flugzeugs nicht mehr. Das grüne Symbol, das ein Verkehrsflugzeug für zivile Lotsen kenntlich macht, verschwand von den Schirmen, und Flug 370 war aus der Flugsicherung verschwunden. Die vietnamesischen Lotsen, die den Flug übernehmen sollten, bekamen nie Kontakt. Es vergingen Stunden, bis das Ausmaß des Problems begriffen wurde, und die erste Suche richtete sich auf das Südchinesische Meer entlang der geplanten Route nach Peking, wo die Maschine zuletzt gesehen worden war. Dort wurde nie etwas gefunden.
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