Dokumentiert

MH370: Das verschwundene Flugzeug — und die Suche, die kein Ende nehmen will

2026-07-02 · Spurlos verschwunden · 2 Min. Lesezeit

Wenige Minuten nach ein Uhr nachts am 8. März 2014 verabschiedete sich die Besatzung von Malaysia-Airlines-Flug 370 von der Flugsicherung in Kuala Lumpur: "Good night, Malaysian three seven zero." Es war das Letzte, was je von der Boeing 777 zu hören war. Augenblicke später erlosch ihr Transponder, und das Flugzeug — mit 227 Passagieren und 12 Besatzungsmitgliedern auf dem Weg nach Peking — verschwand von den zivilen Radarschirmen.

Militärradar offenbarte später eine rätselhafte Kursänderung. Statt weiter nach Nordosten zu fliegen, kehrte die Maschine um, überquerte die Malaiische Halbinsel und flog die Straße von Malakka hinauf, bis sie außer Reichweite geriet. Die einzige Spur, die sie hinterließ, war beinahe zufällig: stündliche automatische "Handshakes" zwischen dem Flugzeug und einem Inmarsat-Kommunikationssatelliten. Mit Berechnungen, die nie zuvor auf ein Flugzeugunglück angewendet worden waren, zeigten Ingenieure, dass die Maschine noch fast sechs Stunden weiterflog und ihren Weg entlang einer Kurve beendete, die als siebter Bogen bekannt ist — tief im südlichen Indischen Ozean. Das letzte Signal kam um 8:19 Uhr morgens.

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