Dokumentiert

Die Yuba County Five: Fünf Männer fuhren in die Berge und kehrten nie zurück

2026-02-02 · Ungeklärte Todesfälle · 2 Min. Lesezeit

Am Abend des 24. Februar 1978 fuhren fünf Freunde aus der Gegend von Yuba City in Kalifornien — Ted Weiher, Jack Madruga, Bill Sterling, Jack Huett und Gary Mathias — nach Chico, um ein College-Basketballspiel zu sehen. Alle fünf lebten mit leichten geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen, und Basketball war ihre gemeinsame Leidenschaft: Ihre eigene Mannschaft sollte schon am nächsten Morgen bei einem Turnier der Special Olympics antreten — ein Spiel, von dem sie seit Wochen sprachen. Nach der Schlusssirene kauften sie an einer Tankstelle noch Snacks und machten sich auf den Heimweg. Keiner von ihnen kam je an.

Vier Tage später führte ein Förster die Beamten zu Madrugas Mercury Montego, der auf einer verschneiten Bergstraße im Plumas National Forest stand — rund 110 Kilometer von ihrer Route entfernt, hoch in den Bergen. Nichts an diesem Fundort ergab Sinn. Der Wagen war unbeschädigt, hatte Benzin im Tank und steckte so leicht im Schnee fest, dass ein paar Männer ihn hätten freischieben können. Die Schlüssel fehlten — und mit ihnen alle fünf Insassen.

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